Wenn die Suchmaschine verärgert ist: Penalty

Ein Blogger hat es schwer: Da wird die Webseite mit viel Aufwand in den Suchmaschinen-Rankings nach oben gepusht, es werden fleißig Backlinks gesammelt und man hat sich sogar zum Linkverkauf von der eigenen Homepage angemeldet, um noch einige Euro mehr zu verdienen.

Gelbe Karte von Google

Ein Penalty kann als gelbe Karte von Goole aufgefasst werden.

Dann das: seit Tagen oder sogar Wochen sind die Besucherzahlen extrem rückläufig, und wenn man selbst in der Suchmaschine nach der eigenen Webseite sucht, finden sich lediglich ganz hinten ein paar wenige Seiten oder das eigene Webprojekt ist sogar ganz aus dem Index raus und unauffindbar.

Vom Penalty betroffen: was nun?

Nun ist guter Rat teuer und von Panik betroffen, wird nach dem Grund für diese natürlich „nicht rechtmäßige“ und „völlig unbegründete“ Strafe gesucht. Dies ist nicht immer ganz einfach, vor allem, wenn man selbst glaubt, dass nichts verkehrt gemacht wurde, was die Suchmaschinen wirklich verärgern könnte. Gründe für eine Abstrafung könnten beispielsweise sein:

Matt Cutts erklärt, wann ein Penalty entfernt wird
  • Linkkauf und Linkverkauf von der eigenen Webseite. Die Suchmaschinen bevorzugen einen „natürlichen“ Linkaufbau und strafen gekaufte Links oftmals ab.
  • Doppelter oder minderwertiger Content. Auch kann es böse Enden, wenn Artikel von anderen Webseiten „ausgeliehenen“ werden oder die Artikel selbst sehr minderwertig sind.
  • Viele Links von minderwertigen Webseiten. Sie haben eine Webseite über Finanzen haben aber eine Menge Backlinks von russischen Webseiten, deren Angebot nicht für Jugendliche geeignet ist? Hier sollen Sie nicht überrascht reagieren, wenn die Suchmaschinen allergisch reagieren.

Es gibt sicherlich weit über 2 Dutzend Gründe, warum eine Webseite abgestraft wurde oder abgestraft werden kann. Im Internet finden sich aber Tools (Werkzeuge), mit denen schnell herausgefunden werden kann, was verkehrt gelaufen ist. Ebenso sollte man sich im Falle einer Abstrafung nicht davor scheuen in der Höhle des Löwen selbst aktiv zu werden und dem Suchmaschinenbetreiber einmal anschreiben und nachfragen, warum das eigene Webprojekt in der virtuellen Versenkung verschwunden ist.